Bezauberndes Waldkonzert

                                                 Copyright Gabriele Marie‘

 

Heute möchte ich mir einen genüsslichen Fernsehabend machen… lockt die Übertragung des klassischen Konzerts auf der Berliner Waldbühne Tschaikowski-Serenade-Melancholie.

Schnell noch Kerzchen anzünden, leckeres Gläschen und Tellerchen… verwandelt sich die Kuschelecke in mein persönliches Zuschauerplätzchen. Und da geht’s auch schon los.

Zwanzigtausend Zuschauer mit Schirmen, Regenmänteln, Gummistiefeln und Schutzfolien, die allen Regengüssen und Schlammpfützen zum Trotz herbei strömen. Die Waldbühne eingetaucht in Zauberglanz-Beleuchtung… Und während die grossartigen Berliner Philharmoniker samt Dirigent ihre Plätze einnehmen und die Instrumente einstimmen – ein Brummen und Summen – brodelt, tropft und grummelt unaufhörlicher Regen.

Der Himmel spielt sein eigenes Konzert im Einklang mit den Menschen.

Allen Witterungsbedingungen zum Trotz herrscht aufgeregte Fröhlichkeit, heitere Stimmung, lacht die S 🙂 N N E  in den Herzen aller, die sich hier und jetzt versammelt haben, um dem mit ungetrübter Vorfreude erwarteten Ereignis beizuwohnen.

Derweil sich über Berlin die himmlischen Schleusen öffnen, erklingen die ersten Himmelsklänge. Gespannte Aufmerksamkeit, Konzentration, Perfektion… tragen diese Schwingungen alles Irdische davon. Ziehen uns in den Bann, verzaubern und verzücken. Berühren jeden Einzelnen, dringen ein in Herzen, Seelen,Zellen. Erheben und beflügeln.

Und während wir dahinschmelzen, uns ganz hingeben dem Lauschen und Getragen-Sein verschmelzen auch die Musiker, Dirigent und Publikum zu einer friedlich harmonischen Einheit, die nichts anderes sein kann als berührt und begeistert.

Lachende, lächelnde, schmunzelnde, wohlwollende, liebevolle Gesichter allüberall… denen man ansieht, wie gerne sie hier geniessen. Zusammenhalt und Vereint-Sein den nasskalten Schauern entgegen setzen.

Und war’s gerade eben noch eine Gratwanderung, alles abbrechen zu müssen, sollen oder wollen, da der Himmel diesmal sehr eigensinnig mitspielt… musizieren die Philharmoniker einfach dagegen an… und das Publikum mit ihnen.

Auch ich bin ganz verzaubert, hab Tränen der Rührung in den Augen. denn manche Musik ist so schön, dass sie fast weh tut!

Zum Schluss noch einmal Pauken und Trompeten und alles, was jeder zu bieten hat… geballte Lebensfreude, Temperament beim „Das ist die Berliner Luft“… mit dem guten warmen Gefühl ja, es hat sich gelohnt. Und alle haben mit- und das Beste daraus gemacht… wie beglückend!

 

Namasté

 

Gabriele Marie‘ Ana

~ von gabriele15 - Juni 25, 2012.

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