Zeichen und Wunder

Die größten Chancen darauf, daß Zeichen und Wunder gescheh’n liegen im festen Glauben an sie. Im unbeirrbaren oft blinden Vertrauen, daß die aktuelle Situation jetzt nur besser werden kann.

Indem wir tun, was zu tun ist. In kleinen Schritten weitergehen, auch angesichts von Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten. Getragen vom festen Willen, nicht eher zu ruh’n bis ein besseres, positiveres Ergebnis sich – wenn auch zunächst in weiter Ferne – am Horizont abzeichnet. Fast schemenhaft leise näher rückt.

Wie oft der Geduldsfaden auf dem unendlich sich dahin windenden steinigen Pfad fast zerrissen ist, fragt schon längst keiner mehr. Wie still ruhte der See oft und scheinbar ewig. Gerade dann wenn wir (mal wieder) an innere und äußere Grenzen getrieben fast aufgeben wollten. Beinahe Herrn Frust und Frau Resignation erlaubt hätten, als riesige Woge über unseren Häuptern zusammen zu schlagen.

Doch irgendwie haben wir durchgehalten. Sind näher aneinander gerückt. Fest verbunden durch ein wärmendes stählernes Band aus Respekt, Augenhöhe, Kollegialität und Freundschaft. Denn anders wäre manches zerbrochen an Zwischenmenschlichkeit und Würde.

Jetzt plötzlich wie durch ein Wunder – oder sind’s himmlische Fügungen – öffnet sich das erstarrte Herz: befreit sich aus Enge und eingefahrenen rostigen Gleisen. Erwacht (wer hätte das gedacht?) aus jahrelanger Einseitigkeit, verschrobenen Ansichten. Spürt, es ist an der Zeit für neue Sichtweisen, Bewegung, Veränderung, ein Miteinander. Von Mensch zu Mensch.

Manchmal lohnt es sich a u s z u h a r r e n. Genau auf dem zugewiesenen Platz sein Ding zu machen so gut wie möglich. Stets neuen Mut entwickeln Tag für Tag, Stunde um Stunde. Bis die Aufgabe wieder mal erledigt ist.

Wir zurückkehren an denselben Ort in der unumstößlichen Absicht, unsere Zeichen und Wunder auch erleben zu wollen. Von innerer Kraft erfüllt, die uns nährt und bestärkt weiterzumachen.

Damit die Zeichen und Wunder gescheh’n – wir sie fühlen uns seh’n. Wie eine wunder-bare Belohnung für alles, was durchlitten und erstritten.

Und plötzlich schwingt so eine Leichtigkeit, als sei’s nie anders gewesen. Als hätten wir’s nur geträumt und nichts von all dem Guten, das jetzt herrscht, versäumt.

 

Namasté

Gabriele Marie‘ Ana

~ von gabriele15 - August 8, 2015.

2 Antworten to “Zeichen und Wunder”

  1. Welch wahre und aufbauende Botschaft, liebe Sternenfreundin.
    Ja – die “ unumstößliche Absicht, unsere Zeichen und Wunder auch erleben zu wollen “ ist wesentlich für das, was geschehen kann !!!
    ich öffne meine Arme weit für alle wohltuenden heilsamen Wunder für mich und alle, die es brauchen und wollen.
    Eine leuchtende bunte Farblichtwolke zum erwartungsfrohen Einkuscheln schickt dir
    Marina

  2. Wie herrlich ist deine „leuchtend bunte Farblichtwolke“, liebe Marina. ❤ lichen Dank dafür! Mögen in deine "weit geöffneten Arme" sämtliche Wunder-vollen Schwingungen einströmen, die Heilung, Freude und Zufriedenheit kreieren. Denn zufrieden sein mit dem Ist-Zustand und gleichzeitig die eigenen Visionen und den festen Glauben an ihre Erfüllung bewahren, ist ein ganz schöner ständiger Balance-Akt (der mich momentan mal wiederbeschäftigt).
    Eine strahlend frohe Woche voller guter Fügungen und Herzenslust wünsche ich dir… und allen hier… mit zwinkernden Sternenglimmergrüßen,
    Gabriele 😉

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