Spurlos verschwunden

Ein unglaubliches Phänomen ist es doch hin und wieder, das uns an unliebsame Grenzen führen kann: vor kurzem noch etwas in Händen gehalten oder genau wahrgenommen – und wenige Tage später suchen wir dieses Teil und finden es nicht.

Durchwühlen Schubladen, Schränke, bestimmte Räume und Stellen. Glauben fest, es doch eben noch gehabt zu haben oder den Platz zu kennen, wo sich dieses Dingsda befindet. Mit dem Ergebnis der Vergeblichkeit.

Ganz fürchterlich wenn plötzlich die Zeit drängt, wir’s dringend benötigen, es da sein muss! Um Unanehmlichkeiten abzuwenden oder vielleicht sogar Ärger und Kosten.

Wie verzwickt vor allem das Gefühl dabei, daß die eigene Erinnerung daran, wo und wann wir’s doch zuletzt noch hatten, sich in Wohlgefallen auflöst. Allem Suchen, Graben und sich dabei auf den Kopf stellen grinsend entgegen lächelt. Und je schlimmer das äußere Schlachtfeld (das gerne dabei entsteht) sich ausdehnt, je tiefer das Selbstvertrauen argen Zweifeln weicht… umso weniger findet sich das Gesuchte. Bleibt unauffindbar, treibt so manchen zur Weißglut.

Gerade heute ärgere dich nicht, gerade heute sorge dich nicht – fällt mir da ein. Leicht gesagt in solchen Momenten, wo einen das Unterbewusstsein so dermaßen im Stich lässt, daß nur noch der Kopf denkt. Sich in irgendeiner Ecke die bange Frage nach Vorboten von Gedächtnisschwund stellt. In der stillen Hoffnung, es diesmal bitte noch gut sein zulassen. Und nun endlich eine Eingebung folgt. Damit das Gesuchte jetzt auftaucht. Nicht erst irgendwann beim nächsten Suchen von etwas anderem.

Nun hab‘ ich losgelassen. Gönne mir selbst und den unguten Energien eine Pause. Schicke ein kleines Stoßgebet nach oben – und hoffe oder besser glaube an die positive Lösung.

Namasté

 

Gabriele Marie‘ Ana

Werbeanzeigen

~ von gabriele15 - Februar 7, 2016.

5 Antworten to “Spurlos verschwunden”

  1. …. lass los – so fällt dir vieles in den Schoß … !
    Segen dir!
    M.M.

  2. Oh, du Liebe,
    das kenne ich soo so gut, was du da so treffend beschreibst.
    ich wünsche dir für solche Situationen und natürlich besonders für die jetzige aktuellen Anlass, dass ES dich loslässt. Denn das Loslassen klappt ja auch oft nicht allein mit der Kraft des psersönlichen Willens. Mögen die guten geistigen Kräfte dir (und uns allen) sowohl beim Akzeptieren und Loslassen helfen, als auch beim Wieder finden.
    Sei ganz herzlich gegrüßt mit bunten Regenbogenlichtern von
    Marina

    • Das hast du so schön formuliert, liebe Marina: „Mögen die guten geistigen Kräfte… helfen sowohl beim Akzeptieren und Loslassen… als auch beim Wiederfinden.“ Bin gerade mittendrin. 😉 Es gibt ja auch sonst immer noch andere Lösungen und die Welt dreht sich weiter. Vielleicht weisen deine „bunten Regenbogenlichter“ den richtigen Weg, wo ich nochmals nachschauen könnte.
      Mit schmunzelnden Sternenglimmergrüßen, Gabriele

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: