Von der Kunst des über den eignen Schatten-Springens

Immer wieder geraten wir Menschen in Situationen, die uns fordern und an (Be-) Grenz(ung)en treiben.

Wo Emotionen freigesetzt werden, die heftige Wallungen auslösen. Intuitiv Ablehnung, Hab-Ich-Nichts-Mit-Zu-Tun-Haltung, am liebsten Wegschauen, draufhauen (im übertragenen Sinn), Abblocken sich in Bewegung setzen.

Bis hin zum klaren NEIN. Egal ist, was dabei auf dem Spiel steht, und welche Auswirkungen diese innere Haltung nach sich zieht.

Doch irgendwann hinterher kommt auf leisen Sohlen auch noch ein anderes Gefühl – sofern wir dies zulassen. Das die inneren Fragen stellt: War das nötig? Ist es richtig? Endgültig… oder doch noch einmal überlegenswert? Haben wir etwas übersehen, vergessen? Gäbe es noch ein anderes Verhalten, eine liebevollere Möglichkeit? Einen besseren Umgang miteinander, der Leichtigkeit und Herzens-Sonnen-Licht in die Dunkelheit bringt?

JA könnte aus dem allzu schnell gegebenen Nein entstehen. Ein aufeinander Zugehen ohne faule Kompromisse.

Im Jahr der Barmherzigkeit… der Adventzeit… und überhaupt. Vielleicht sogar das Schönste, was wir verschenken können: über den eigenen Schatten springen und tun, was uns am schwersten fällt. Sich selbst und anderen vergeben. Dafür, dass sie so sind, wie sie sind. Und garnicht anders können. Aber wir selbst. Indem wir dies erkennen und danach handeln.

Das Nein in ein aufrichtiges JA wandeln, das von Herzen kommt.

 

Namasté

 

Gabriele Marie‘ Ana

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~ von gabriele15 - Dezember 8, 2016.

2 Antworten to “Von der Kunst des über den eignen Schatten-Springens”

  1. Du Liebe!
    Welch zauberhafte Worte, heilsame Magie…
    Die Kraft der Vergebung, der Barmherzigkeit… Ja!
    Dazu sage ich gern ja!
    Stimmt! Keiner kann anders als er / sie in jedem Moment kann. Auch wir nicht. Aber wir können immer wieder neu schauen, was uns möglich ist.
    Nehmen wir uns an die Hände und werden gemeinsam die Schatten überspringen? Oder zumindest MIT unserem Schatten dahin uns bewegen, wo unser Herz hin gelangen will…
    In liebevoller verständnis-innigen (was zum Beispiel die „Gemüts-Wallungen“ anbelangt) Verbundenheit grüßt dich
    Marina

  2. Das ist eine wunderbare Idee, liebe Marina, und ein schönes Bild …“uns an die Hände nehmen und gemeinsam die Schatten überspringen“. Wenn wir sie respektieren als Teil des Lichtes – denn beide sind miteinander verbunden (wie ja auch Licht und Schatten im eigenen Inneren) – lösen sie sich irgendwann auf und werden zu Liebe.
    Mit ❤ lichten Adventsglitzergrüßen
    Gabriele

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