Seit Wochen brodelt es leise vor sich hin… ein Munkeln und Ahnen… ein Hoffen und Erwarten. Vermutungen basierend auf dem Wunsch und der Notwendigkeit von Neuerungen.
Erstmalig in der Firmengeschichte soll ein Sprecher gewählt werden, der die Interessen der Mitarbeiter gegenüber der Geschäftsleitung vertritt. Eine Art Betriebsrat endlich, was anhand steigender Mitarbeiterzahl und wachsender Bedürfnisse jetzt unumgänglich scheint.
Schon haben sich potenzielle Kandidaten zur Wahl gestellt, die freudig das Amt bekleiden möchten. Doch nun wird’s ernst, hängen Listen und Voraussetzungen aus… gut les- und sichtbar für Jedermann.
Darauf hingewiesen nehme ich’s zur Kenntnis… übe mein Tagewerk aus… derweil die Stunden verfliegen. Nettes Arbeitsklima, Sorglosigkeit und Gelassenheit erfüllen das Herz. Nur kurz ist diese Woche (für mich) anhand anderer Termine.
In Gedanken völlig im Hier uns Jetzt, übersehe ich zunächst, daß diese Kandidatur einen hohen Stellenwert geniesst. Denn längst ist mir klar, wen ich wählen werde. Aber etwas Wesentliches hab’ ich wohl übersehen oder gut verdrängt. Denn manch Einem fehlt wohl in der Aufstellung der ein oder andere Name… 3 x angesprochen reicht dann auch!
Hoppsala, Aufwachen angesagt. Sich nicht umdrehen nach dem Hintermann sondern die Herausforderung annehmen. Grundsatzgespräch mit einem sehr lieben Vorgesetzten, der mich sogar in die Zange nimmt unter vier Augen. Dermaßen mit dem Zaunpfahl winkt, daß ein Sich-Länger-Herauswinden unmöglich wird.
Endlich realisieren, daß du selbst gemeint bist. Über die gebaute (mittlerweile goldene) Brücke gehen sollst. Menschen dich wertschätzen und gerne als Kandidaten sehen möchten. Was ja noch längst nicht bedeutet, daß du’s wirst.
Schwanger mit etwas, das keimt und arbeitet und auch nachdenklich geworden starte ich in den Feierabend. Erst mal sacken lassen, darüber schlafen und dann fühlen…
Der Seele lauschen, was sie zu sagen hat. Sich bewusst werden, daß hier etwas wartet… eine große Herausforderung. Etwas, an dem du wachsen kannst und womöglich sollst. Ein Wink des Schicksals… auf die Bühne zu steigen und das Potenzial im Umgang mit Herzen zu nutzen.
Denn jetzt kommt’s darauf an Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen, Intuition und Fakten zum Wohle aller Beteiligten einsetzen zu wollen. Dafür sorgen, daß Anliegen in die richtigen Kanäle geleitet… Fronten klären.
Vermitteln, und Frieden festigen oder wieder herstellen. Geschenktes Vertrauen und Erwartungen annehmen. Position beziehen im Sinne der Gemeinschaft… damit’s rund und besser läuft. Interessen würdig vertreten und gewahrt bleiben.
Nie… bis jetzt… ist dies in solch einem Rahmen meine Ambition gewesen. Nun arbeitet es innerlich… steht vielleicht auf dem Lebensplan. Der Seelenbestimmung folgen… ganz im Vertrauen, daß immer nur geschieht, was geschehen soll.
Packen wir’s an!
Und wie ein göttliches Geschenk geht gerade eben die S
NNE auf und lächelt dem Herzen ermutigend zu mit rosarotem Schein.
Namasté
Gabriele Marie’ Ana
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